Welchen Glasreiniger du wählen solltest: Inhaltsstoffe, Ergiebigkeit, Anwendung
Einleitung: Worauf es bei der Wahl des Glasreinigers ankommt
Glasflächen in deinem Zuhause oder Büro sind oft der erste Eindruck, den Besucher von deinem Raum bekommen. Daher ist es wichtig, sie sauber zu halten. Aber hast du dich jemals gefragt, was eigentlich in klassischen Fensterreinigern steckt? In diesem Artikel schauen wir uns die Inhaltsstoffe an, klären den Unterschied zwischen Fertiglösung und Konzentrat – und worauf du beim Kauf tatsächlich achten solltest.

Was in klassischen Glasreinigern steckt
Viele Fertig-Glasreiniger enthalten Ammoniak oder Lösungsmittel. Ammoniak ist in der Raumluft deutlich wahrnehmbar und kann bei empfindlichen Atemwegen reizend wirken – vor allem in Räumen, die sich beim Putzen schlecht durchlüften lassen, etwa im innenliegenden Bad. Ammoniak greift außerdem Kunststoffrahmen und beschichtete Oberflächen an.
Dazu kommt ein Punkt, der selten erwähnt wird: Der größte Teil einer Fertigflasche ist gar nicht der Wirkstoff, sondern das Wasser in der Flasche. Eine 500-ml-Sprühflasche besteht zu über 95 Prozent aus Wasser, das quer durch Europa gefahren wird. Konzentrate drehen dieses Verhältnis um – du kaufst den Wirkstoff und mischst das Wasser zu Hause dazu. Das spart pro Anwendung Verpackung und Transportgewicht.
Worin sich Konzentrate von Fertigreinigern unterscheiden
Ein Glaskonzentrat wird stark verdünnt angewendet: Aus einem Liter Konzentrat entstehen je nach Dosierung viele Sprühflaschen fertige Lösung. Das ändert nichts an der Reinigungsleistung, aber einiges an Lagerplatz, Verpackungsmenge und Preis pro Anwendung.
Die BiOHY-Glaskonzentrate sind ammoniakfrei und arbeiten mit pflanzlichen Tensiden, die Fett und Fingerabdrücke lösen, ohne Rahmen, Dichtungen oder Beschichtungen anzugreifen. Sie sind vegan und werden in Deutschland produziert.
Wofür ein Glaskonzentrat spricht
- Kein Ammoniak, keine aggressiven Lösungsmittel: relevant vor allem in Räumen, die man beim Putzen nicht durchlüften kann.
- Ergiebigkeit: Ein Liter Konzentrat reicht für sehr viele Füllungen einer 500-ml-Sprühflasche – die genaue Dosierung steht auf dem Etikett.
- Hautverträglichkeit: in der Anwendungsverdünnung mild genug für häufiges Putzen ohne Handschuhe.
- Weniger Verpackung pro Anwendung: Ein Liter Konzentrat ersetzt je nach Dosierung viele Fertigflaschen.
- Nachfüllbar: Die Sprühflasche wird immer wieder neu befüllt statt neu gekauft.
Worauf du beim Kauf achten solltest
Etiketten in Grüntönen, Blatt-Symbole und werbliche Schlagworte sind rechtlich nicht geschützt – jeder Hersteller darf sie verwenden. Belastbar sind dagegen:
- EU Ecolabel und Blauer Engel – unabhängig vergebene Zeichen mit veröffentlichten, geprüften Kriterien.
- Vollständige Inhaltsstoffliste auf Flasche oder Website. Wer nichts zu verbergen hat, listet auf.
- Kennzeichnung nach GHS: Ein Blick auf Gefahrenpiktogramme und H-Sätze sagt mehr über ein Produkt aus als jeder Werbeslogan.
- Konzentrat statt Fertiglösung – weniger Transportgewicht und weniger Verpackung pro Anwendung.
- Nachfüllbare Verpackung, idealerweise mit passender Sprühflasche zum Wiederbefüllen.
Streifenfrei putzen – es liegt selten am Reiniger
Wer über Schlieren klagt, hat meist eines von drei Dingen gemacht:
- In der Sonne geputzt. Das Mittel trocknet, bevor du abziehen kannst. Fenster gehören an einen bedeckten Tag oder in den Schatten.
- Zu hoch dosiert. Mehr Reiniger bedeutet mehr Rückstand. Bei Konzentraten lieber knapper dosieren als großzügig.
- Mit dem falschen Tuch nachgewischt. Küchenrolle fusselt, Baumwolle schiebt den Film nur herum. Ein sauberes Mikrofasertuch oder ein Abzieher mit trocken nachgewischter Kante löst das Problem.
Die passenden Produkte aus dem BiOHY-Sortiment
- BiOHY Profi Fensterreiniger – das Konzentrat für Fenster, Glastüren und Wintergarten.
- BiOHY Glas- und Oberflächenreiniger – wenn außer Glas auch Spiegel, Fliesen und glatte Oberflächen drankommen.
- BiOHY Glasreiniger für Fenstersauger & Fensterputzroboter – schaumarm formuliert, damit Sauger und Fensterputzroboter nicht überschäumen.
- BiOHY Glas Sprühflasche 500 ml – zum Anmischen und Wiederbefüllen statt Neukauf.
- BiOHY Mikrofasertücher – für das streifenfreie Nachwischen.

Häufige Fragen
Reinigt Essig genauso gut wie ein Glasreiniger?
Auf Glas funktioniert verdünnter Essig ordentlich. Aber Vorsicht bei allem drumherum: Essigsäure greift Naturstein wie Marmor, Silikonfugen und manche Gummidichtungen an. Wer Fensterrahmen und Fensterbank mitbehandelt, fährt mit einem pH-neutralen Reiniger besser.
Kann ich Glasreiniger auf Bildschirmen verwenden?
Nein. Displays haben eine Antireflex-Beschichtung, die auf Ammoniak und Alkohol empfindlich reagiert. Dort gehört ein trockenes oder mit destilliertem Wasser nebelfeuchtes Mikrofasertuch hin.
Warum schlägt mein Fenstersauger Schaum?
Weil normale Glasreiniger dafür zu stark schaumbildend sind. Für Sauger und Fensterputzroboter gibt es schaumarme Formulierungen – alles andere geht in den Schmutzwassertank und in die Pumpe.
Wie stark verdünne ich ein Konzentrat?
Bei BiOHY-Glaskonzentraten reicht eine sehr geringe Menge auf eine 500-ml-Sprühflasche Wasser. Die genaue Dosierung steht auf dem Etikett – im Zweifel niedriger ansetzen, denn Überdosierung ist die häufigste Ursache für Schlieren.
Fazit: Auf Inhaltsstoffe, Dosierung und Technik achten
Bei der Wahl des Glasreinigers lohnt sich der Blick auf drei Dinge: die Inhaltsstoffe – ammoniakfrei ist in schlecht belüfteten Räumen ein spürbarer Unterschied –, die Darreichungsform, denn ein Konzentrat spart Verpackung und Transportgewicht pro Anwendung, und unabhängige Prüfzeichen statt Etikettengestaltung. In der Reinigungsleistung musst du dafür nichts aufgeben. Dosiere sparsam und putze nicht in der Sonne, dann wird das Fenster auch streifenfrei.